REPERTOIRE

BÜHNE

KOMM.BACK.ICH HAB LUST AUF DICH

… nicht nur erotische Lieder und Texte
Revue!

Neuinszenierung aus heutiger Sicht des in den 80 zigern als „Kultrevue“ gefeierten Abends.

 „Komm, ich hab Lust auf Dich!“ war die legendäre Erfolgsrevue der „Sirenen“ Mitte der Achtziger.
Dahinter stecken die Schauspielerinnen Alice Hoffmann, Ingrid Braun und Bettina Koch.
„When shall we three meet again?“ – wann treffen wir drei wieder zusammen – fragen sie sich seitdem wie Macbeths Hexen.
In den Achtzigern, damals ohne Facebook und Twitter, ist es ihnen gelungen, 80 x in der legendären „Gießkanne“ für „ausverkauft“ zu sorgen, der Abend war „Kult“, danach ging es auf Deutschlandtour.  „Liebe“ in all ihren Facetten haben sie auf der Bühne gestaltet, haben ihre Zuschauer*innen inspiriert,  polarisiert und für wilde Diskussionen gesorgt.
Auch heute geht es um „Liebe“: Lust, Wollust, Verlust, Freude, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Leidenschaft. Sind sie jetzt gestandene Frauen, sind sie abgeklärt, gar weise? Oder sind sie die goldenen Girls,  die mit Ihren Fragen vielleicht wieder für wilde Diskussionen sorgen werden?
Was ist das für ein Druck, jung und leistungsfähig bleiben zu müssen, um nicht in die Falle der Altersarmut zu tappen?
Was wird uns von den Massenmedien suggeriert?
Ist Prostitution unvermeidbarer Bestandteil unserer Gesellschaft?
Wie geht frau mit der Alterserotik entspannt um, eben ohne „Muss“, Mut trotz der Lebensbegrenzungen, die das Altwerden mit sich bringt.

Die Protagonist*innen stehen für viele, erfolgreiche Inszenierungen im Bereich Musical, Theater, Kabarett und Comedy.

Die Texte werden von den Schauspielerinnen recherchiert, neu geschrieben, oder neu interpretiert. Sie arbeiten mit Frank Golischewski, der für die Revue „Drei alte Schachteln“ Brigitte Mira, Helen Vita und Evelyn Künneke verantwortlich war.

Es wird Eigenkompositionen geben und intelligente Verfremdungen von Altbewährtem.

Marlene Dietrichs Chanson „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ wird bei uns zu „Ich weiß nicht mehr, was ich hier wollte, ich hab’s doch eben noch gewusst“.

Wir schlagen den Bogen zu Shakespeare, der die Zustände seiner Zeit anprangert, in der es üblich ist, dass Dummheit Intelligenz unterdrückt. Ist das heute anders?

„Noch 40 Jahre und dann setz ich mich zur Ruhe“ heißt es in dem Lied der Stripteasetänzerin. Nach 40 Jahren legen wir nochmal los!

Mit einer Revue, die sich sehen lassen kann.

ZEICHEN DER ZEIT

Als „Hilde Becker“ aus der ARD Kultserie „Familie Heinz Becker“  wurde Alice Hoffmann bundesweit bekannt in ihrer Paraderolle der naiven, lieben aber einfältigen Hausfrau. Aktuell ist sie als Vanessa Backes in der TV-Comedie-Serie „Schreinerei Fleischmann“ und oft in der Kabarettsendung „Spätschicht“ zu sehen.

„Zeichen der Zeit“ ist der Titel ihres neuen Soloprogramms. Am Kaffeetisch werden die Zeichen der Zeit am eigenen Körper aber auch in der heutigen Gesellschaft gedeutet.

Doch von gemütlicher Kaffeekränzchen-Atmosphäre keine Spur. Ihre Gedanken laufen Amok:  Passen Frauenfußball, Burka und Demokratie zusammen in das Deutsche Wohnzimmer? Oder wird der Raum dringend gebraucht für Sahnetorte, Fitnesswahn und Rassismus? Was wird aus dem Saarland, wenn AKK Kanzlerin wird? Wie geht man korrekt  mit farbigen Oberärzten um ?

Hinter altbacken-antiquierter Kassengestellbrille und gewagtem Kittelschürzen-New-Look-Blusenkleid  steckt eine patent-gewiefte, begriffsstutzig-schlaue, naiv-kluge, provinzielle Dame von Format.
Die brillante Schauspielerin Alice Hoffmann, zeichnet subtil ihr Frauenportrait, unterhaltsam, zum Ablachen,  aber auch wohldosiert nachdenklich, kommt von Diäten über den Bauchtanz am Bügelbrett und dem modernen Terrorismus – oder etwa Tourismus? – spielend leicht zur Burka für alle.

DENK EMOL

Ohne Bühnenbild, ohne Rahmenhandlung, einfach nur bewaffnet mit ihrem Handtäschchen erzählt Frau Backes aus ihrem neuen Leben, das sie sich nach der zerbrochenen Ehe aufbauen musste. Sie macht wieder Kontakt zur alten Freundin, absolviert den einen oder anderen „Volksschulhochkurs“, kommt in den saarländischen Landtag und beginnt, sich erstmals Gedanken zu machen über „außerhäusliche“ Themen.

Denk emol: gescheiterte Ehen, auch in Königshäusern, moderne Technik, Angela Merkel, Männerhirne, Frauenhirne. Das alles sind die Themen, die in diesem Programm natürlich wie immer mit der ihr typischen Naivität, wenn auch diesmal mit einem Schuss kabarettistischer Schärfe, die Lachmuskeln in Bewegung versetzen. Um den Dialog mit dem Publikum möglich zu machen, gibt es zunächst eine Einführung in die saarländische „Dialektik“. Frau Backes ist dabei auch lernbegierig was andere „Sprachen“ und Sitten betrifft, und nachdem sie ihre ZuschauerInnen zu Kommentaren und Zwischenrufen animiert hat, bleibt sie ihnen nie eine Antwort schuldig.

Eine Überraschung wartet am Schluss. Für alle, die wissen wollen, wer sich genau unter der Kittelschürze verbirgt gibt es einen „Striptease“. Mit den entsprechenden Posen, tänzerisch gekonnt und doch ohne sich wirklich auszuziehen, verwandelt sich Frau Backes witzig und pfiffig in Alice Hoffmann.
Das Stück wurde vom Saarländischen Rundfunk aufgezeichnet. Wiederholungen sind in den dritten Programmen und auf 3Sat zu sehen.

KURZAUFTRITTE

Zu jeder Gala, zu jedem Fest, aber auch als Zwischengang zu jedem Menü wird Frau Backes gerne gebucht, wenn es darum geht, die Gäste zum Lachen zu bringen. Dabei wird der Anlass des Geschehens verbunden mit Vanessas kleinen Alltagsgeschichten, vor allem aber mit den Geschichten aus dem englischen Königshaus. Sie wissen: „von der Di do, die sich do domols mit dem Dodi do doodgefahre hat, weil der ihrer is jo auch nebenaus gegangen, der Prinz Schales…“.

KNETE, KERLE, KARMA

Die Kritiker zeigen sich verblüfft: „Es hagelt Zoten und Wechseljahrewitze, aber bevor das Programm – wie bei vielen anderen Humor- und Kabarettisten – unter die Comedy-Gürtellinie abrutscht, bringen Bettina Koch und Alice Hoffmann ihr Alterswerk – auch gesanglich – immer wieder gekonnt auf erstaunliches Niveau.“

Das mag auch daran liegen, dass die im Frauenkabarett üblichen Männerwitze (fast) nicht vorkommen.

KLUGER KLATSCH UND "DUMME SPRÜCH"

fies, froh, fetzig!

Das Programm trainiert die Geschmeidigkeit des Hirns und lässt Zwerchfell und Beckenboden schaffen …
Die beiden Comedians liefern sich bissige, witzige Wortgefechte und lösen dabei auf ihre „goldische Art“ die Weltprobleme.

GERDA & WALTER

Ein Paar zum Verlieben.

Sie hat Schuhverkäuferin gelernt, er ist Prokurist in Rente. Sie ist evangelisch, er katholisch. Zusammen sind sie ein bezauberndes älteres Ehepaar, das sich immer wieder liebevoll um Kleinigkeiten kabbelt.

Alle Szenen stammen aus der persönlichen Feder von Norbert Roth, bekannt und beliebt aus 40 Jahren Mainz bleibt Mainz. Als musikalischer Begleiter ist Frank Golischewski mit von der Partie.

JACQUES BISTRO

Doppel-Kabarett-Programm Alice Hoffmann mit Detlev Schönauer in Jaques Bistro/Saarbrücken

Bisher traten die beiden saarländischen Kabarettisten einzeln mit ihren Solo-Kabarett-Programmen auf.: Alice Hoffmann und Detlev Schönauer.
Nun haben sich beide zusammengetan, um das Beste ihrer Einzelprogramme „zusammenzuschmeissen“ – und da war die Frage schnell gestellt: Was passiert, wenn Vanessa Backes in Jacques‘ Bistro auf ein Blind Date wartet? Klingt das nicht vielversprechend? Ist da nicht die Komik schon fest vorprogrammiert, wenn die einfache Hausfrau (und „Ex“) auf ihrem Selbsterfahrungstrip mit dem plaudernden und viel- schwätzenden Jacques zusammentrifft? Der läßt dabe ja immer noch gerne verschiedene Gäste auftreten, die mit ihren Meinungen kaum hinter dem Berg halten…

Alice Hoffmann als Vanessa Backes und Detlev Schönauer als Jacques (und und und…) werden die Top-Acts aus ihren Kabarett-Programmen zeigen – und dabei auch das ein oder andere gemeinsam. Nicht zuletzt kann man sich darauf freuen, wenn uns Vanessa mit schlüpfrigen Chansons „verzaubert“ von Jacques stimmungsvoll am Klavier begleitet…

Aber mehr wird nicht verraten. Dieses Programm voller Gags, Schlagfertigkeit und Scharfzüngigkeit muß man selbst erlebt haben, diese Comedyshow, die von der liebenswerten Naivität einer Vanessa Backes genauso lebt wir vom prickelnden Charme eines Jacques.